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Erneuerbare Wärme lohnt sich:
Günstiger KfW-Kredit mit BAFA-Direktzuschuss (Marktanreizprogramm) kombinierbar!

Ab 1. März neues Programm der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) für den Heizungstausch

01.03.2013 – Ab 1. März 2013 gibt es ein neues Förderprogramm der KfW-Bank (Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)), das zinsgünstige Darlehen für den Austausch von alten Heizungen gegen neue Anlagen mit erneuerbarer Energie bietet. Der aktuell gültige Zinssatz liegt bei 2,0 Prozent. Neu ist, dass der KfW-Kredit mit den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) kombinierbar ist, das den Einbau von z.B. Pelletheizungen mit Solarthermie und Pufferspeicher mit mindestens 4.900 EUR bezuschusst. Dieser staatliche Zuschuss verringert die Anfangsinvestition in moderne umweltfreundliche Heiztechnik deutlich. Die Restsumme kann dann einfach über den Kredit der KfW abbezahlt werden, während man schon von den deutlich günstigeren Brennstoffkosten profitieren kann.

„Der zinsgünstige Kredit der KfW ergänzt hervorragend die bestehenden Förderprogramme des Bundes für Pelletheizungen und andere Erneuerbare Wärme. Er gibt Verbrauchern einen weiteren Anreiz, das ungeliebte aber sinnvolle Projekt Heizungsmodernisierung in Angriff zu nehmen“, so Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des Branchenverbandes DEPV. „Viele Verbraucher ahnen gar nicht, welches Potential zur Kostenreduktion im Heizungskeller schlummert. Mit moderner, umweltfreundlicher Technik verringern sich die monatlichen Heizkosten beträchtlich, und das Klima wird durch einen nahezu CO2-neutralen Brennstoff wie Holzpellets geschont“, erläutert Bentele. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums verursachen Gebäude rund ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen.

Das neue Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)“ der KfW-Bank dient ab 1. März 2013 der Finanzierung von Heizanlagen mit erneuerbaren Energien, wie z.B. Pelletheizungen oder Solarthermie. Ihm liegt aktuell ein Zinssatz von 2,0 Prozent nominal (2,02 Prozent effektiv) zugrunde. Der jeweils gültige Zinssatz wird für die gesamt Laufzeit festgeschrieben. Das Programm kann zusätzlich zu Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm (BAFA-Teil) genutzt werden. Alle Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen sowie Erwerber von neu sanierten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen können den Kredit beantragen. Es muss allerdings eine Heizung modernisiert werden, die vor dem 1. Januar 2009 installiert wurde.

Wichtig ist, dass der Kredit vor Beginn der Sanierung bei der Hausbank beantragt wird. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 50.000 EUR pro Wohneinheit. Die Laufzeit des Kredits kann bis zu zehn Jahre betragen, bei mindestens einem tilgungsfreien Anlaufjahr. Anträge sind ab sofort möglich. Weitere Informationen und den jeweils gültigen Zinssatz gibt es unter www.kfw.de. Einen Überblick über regionale Förderprogramme für Pellet- und andere Biomasseheizungen gibt die Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts unter www.depi.de.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst über das Marktanreizprogramm (MAP) den Austausch einer alten Heizung durch beispielsweise die Installation eines Pelletkessels mit Pufferspeicher und 9 m2 Solarkollektoren mit 4.900 EUR (2.900 EUR Pelletkessel/Pufferspeicher, 500 EUR Kombinationsbonus, 1.500 EUR Solarförderung). Die verbleibende Investitionssumme kann mit einem zinsgünstigen Kredit über das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)“ über eine Laufzeit von max. 10 Jahren finanziert werden.
...entnommen aus: www.depv.de

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